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Dieses Archiv beinhaltet die Meldungen der Rubrik "Aktuelles" aus den Jahren 2002 bis 2011.


2011

18.11.2011


Erneuerbaren Energien zu 6,5 cent pro kWh?
Einzelberechnungen für 36 Länder Europas und Nord-Afrikas ergeben, dass eine vollständig regenerative Stromversorgung bis 2050 schon zu Durchschnittskosten von 65 €/MWh erreichbar ist. „Damit werden die erneuerbaren Energien auch europaweit der kostengünstigste Energieträger in der EU“, meint Prof. Dr. Hohmeyer. Die Zahlen liegen deutlich unter den pessimistischen Berechnungen (199 €/MWh) für die geplante „Energy Road Map 2050“, die kürzlich aus der EU öffentlich bekannt wurden. Mehr...

Die englische Fassung des Sondergutachtens „Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung“ finden Sie hier...
Quelle: Deutscher Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU)
03.08.2011


Atomruine Fukushima noch stärker verstrahlt als bisher bekannt!
Der TV-Sender NHK berichtet... dass im Reaktorgebäude von Block 1 eine radioaktive Strahlung von 5 Sievert pro Stunde gemessen worden sei... Die tatsächlichen Werte könnten noch höher liegen, weil die eingesetzten Messgeräte nur max. 10 Sievert registieren. Bei dieser Strahlendosis erleiden Menschen binnen weniger Sekunden schwere Schäden, die zum Tod führen können.
Mehr...
Quellen: Deutsche Welle und Focus Online
28.07.2011


Eine vielversprechende Solarzellenentwicklung!
CIGS-Dünnschichtzellen sind deutlich günstiger zu produzieren und nur halb so dick wie polykristalline Zellen. Sie sind außerdem elastisch und erreichen Wirkungsgrade über 18% ... - alles in allem eine vielversprechende Technologie, entwickelt von den Wissenschaftlern der schweizerischen Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt.
Mehr...
21.06.2011
Weniger Solaranlagen - ein Eigentor der Energiepolitik!
Abweichend vom 2000 beschlossenen EEG hatte die Regierung (wie schon 2010) geplant,
die Solarförderung zum 1. Juli zusätzlich zu kürzen. Doch der mittlerweile schleppende Ausbau der Solaranlagen hierzulande verhinderte, dass die prognostizierte Zubauquote überhaupt erreicht wurde. 2011 wurden bisher nur 700 MW neu installiert, damit entfällt die Grundlage zur Kürzung!
21.06.2011
Einladung zur 9. Gesellschafterversammlung am Di 21.06.2011 um 19 Uhr im DGH Deisendorf. Mehr unter GbR-Intern. Bei Verhinderung bitten wir um Ausstellung einer Vertretungs-Vollmacht. Es wird u.a. wieder über die Gewinnausschüttung beschlossen.
06.05.2011
Abschaltung des AKW Hamaoka in Japan. Das erdbebengefährdetste  AKW südwestlich von Tokio wird auf Regierungsanordnung vorübergehend abgeschaltet, bis der Betreiber (Chubu Electric Power) zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen hat...
02.05.2011
Radioaktives Leck im AKW Tsuruga in Japan. Er handle sich nur um ein "technisches Problem", beruhigt der Betreiber (Japan Atomic Power)...
01.05.2011
Sind Erneuerbare Energien doch eine "günstigere" Lösung? Eine Zwischenbilanz zur Atomkatastrophe im AKW Fukushima in Japan: Über 100.000 Menschen haben ihre Heimat verloren, mussten Haus und Hof aufgeben, wurden teilweise verstrahlt und evakuiert. Opfer des Erdbebens und Tsunamis konnten nicht geborgen werden, Nutz- und Haustiere verenden. Ein Gebiet, so groß wie der Bodenseekreis wurde radioaktiv kontaminiert und ist über viele Jahrzehnte nicht mehr nutzbar. Und noch immer ist die Gefahr nicht gebannt, wird seitens des Betreibers (TEPCO) gelogen, werden Fakten von der Regierung verschleiert, werden unbequeme Wisenschaftler entlassen und unabhängige Beobachter an eigenen Messungen gehindert... (rak) - Die Fakten (aus Wikipedia):

Unfallfolgen
Mit Beginn des Erdbebens wurden die Reaktorblöcke 1 bis 3 des Kernkraftwerks schnellabgeschaltet; die Blöcke 4 bis 6 waren außer Betrieb. Durch Erdbeben und Tsunami fiel nach und nach die gesamte Stromversorgung aus; damit versagten auch alle Kühlsysteme. Es kam zur Überhitzung der Reaktorkerne 1 bis 3 und aller Abklingbecken sowie zur Beschädigung von Brennelementen. Es folgten mehrere Wasserstoffexplosionen und Brände. In drei Reaktorblöcken kam es zu einer teilweisen Kernschmelze. Radioaktive Partikel wurden in großem Ausmaß freigesetzt und verbreitet.
Die japanische Atomaufsichtsbehörde ordnete die Ereignisse auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) mit der Höchststufe 7 („katastrophaler Unfall“) ein. Das Kraftwerk Fukushima Daiichi soll ganz aufgegeben werden.

Evakuierung
Die Regierung hat den nationalen nuklearen Notstand ausgerufen. Achtzigtausend Anwohner aus einem schrittweise bis auf 20 Kilometer erweiterten Umkreis wurden evakuiert und ein Luftsperrgebiet wurde eingerichtet. Eine Reihe von Staaten empfahl ihren in Japan weilenden Bürgern ein Umfeld von 80 Kilometer zu verlassen; Japan empfahl dies später für einen Umkreis von 30 Kilometern und ließ weitere Städte evakuieren. Die Rettungskräfte in Fukushima sind erheblichen Gefahren durch  Unfälle und ionisierende Strahlung ausgesetzt. Mindestens 28 Personen erhielten gefährliche Strahlungsdosen, weitere erlitten Verletzungen.

Kontamination
In Leitungswasser und landwirtschaftlichen Erzeugnissen der Umgebung bis in benachbarte Präfekturen wurden stark erhöhte Konzentrationen von radioaktivem Iod und Caesium festgestellt. Der Verkauf dieser nahrungsmittel teilweise verboten. Verschiedene Staaten erließen Importverbote oder -beschränkungen für japanische Agrarerzeugnisse. Auch das Meerwasser um das Kraftwerk wurde zeitweise erheblich radioaktiv belastet, mit Folgen für das ozeanische Leben, den Fischfang und die Schifffahrt.
30.04.2011
Zynismus in der Atompolitik - Bericht in der Welt vom 03.04.11.
01.04.2011
Das Erdbeben und der Tsunami bewegen Japan. Doch der GAU im Atomkraftwerk Fukushima bewegt die ganze Welt und die Politik. Titelseite der Financial Times Deutschland, Ausgabe vom 30.03.2011
14.03.2011

Aufgrund der Ereignisse und Erkenntnisse verhängt die Regierung in Deutschland ein Atom-Moratorium: die 7 ältesten AKWs werden sofort abgeschaltet, alle anderen sollen sicherheitsüberprüft werden und die Laufzeitverlängerung (der erst im September 2010 beschlossene "Austieg aus dem Ausstieg" aus der Kernkraft) wird solange ausgesetzt.
11.03.2011


Erdbeben und Tsunami in Japan. Dieses führt zur automatischen Abschaltung der Reaktoren im AKW Fukushima. In der Folge fallen Kühlsysteme für die abgeschalteten Reaktorblöcke aus, es kommt zu Wasserstoffexplosionen, Reaktorschutzhüllen werden beschädigt und radioaktive Strahlung entweicht...
01.01.2011
Auszug aus einem "Energiepolitischen Neujahrsappell"

Wenn wir mit Blick auf die Energiepolitik das Jahr 2010 Revue passieren lassen, so kommt uns neben der Verlängerung der Atomlaufzeiten sofort die außerplanmäßige mehrmalige Absenkung der Solarstrom-Einspeisevergütung in Erinnerung, und diese ist der Anlass für unseren energiepolitischen Neujahrsappell.

 
Die Photovoltaik hat in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres 2010 eindrücklich bewiesen, welches Wachstumspotential in ihr steckt. Es zeigte sich, dass sie bei weiterem Wachstum - gemeinsam mit der Windenergie im Binnenland und bei energischem Ausbau dezentraler Stromspeicher - in wenigen Jahren Atom- und Kohlestrom ablösen könnte. Zum Beispiel erzeugten am 6.9.2010 um die Mitagszeit die Solarstromanlagen Deutschlands bereits so viel Strom wie 10 Kernkraftwerksblöcke. Leider ist es jedoch der Atom- und Kohlelobby mit Hilfe von Schwarz-Gelb gelungen, den ungeliebten Wettbewerber abzuwürgen.

[...] Das offen erklärte Ziel von Schwarz-Gelb und der Atom- und Kohlelobby lautete, es sollten auf gar keinen Fall mehr als jährlich 3,5 Gigawatt Solarstromanlagen in Deutschland errichtet werden, auch in weiterer Zukunft nicht, angeblich um die Stromkunden vor überhöhter Belastung zu schützen!
Die der Photovoltaik jetzt regierungsseitig noch zugestandene jährliche Zubaumenge von 3,5 GW ist weniger als die Hälfte dessen, was bereits im Photovoltaik-Bremsjahr 2010 von deutschen Installateuren neu installiert werden konnte. Für die deutschen Solarinstallateure bedeutet das einen wirtschaftlichen Zwang zur Reduzierung ihrer jährlichen Installationsaufträge. Für sie bedeutet das: Schrumpfen statt Wachstum!

Mit dem Vertrauen in die Politik sanken auch die Aktienkurse deutscher Solarfirmen. Aktienkurse beweisen zwar nicht den wahren Wert eines Unternehmens, aber sie sind ein empfindlicher Indikator für das Vertrauen, das eine große Zahl finanzkräftiger Menschen den jeweiligen Unternehmen entgegenbringt. Dieses Vertrauen ist bei Solaraktien fast deckungsgleich mit dem Vertrauen in die Stetigkeit der politischen Unterstützung, genauer gesagt mit dem Vertrauen in den politischen Willen, die Erneuerbaren Energien zum raschen Wachstum zu bringen. Beeindruckend ist die Parallelität des Niederganges beider Aktien. Das Vertrauen hat nachgelassen.

[...] Die Bundeskanzlerin hat im September 2010 das Energiekonzept der Regierung revolutionär genannt. Das Regierungskonzept ist jedoch rückwärtsgewandt, zementiert Atom- und Kohlekraftwerke auf Jahrzehnte hinaus und wird den Herausforderungen des Klimawandels nicht gerecht. Dieses Konzept nutzt unsere technischen und finanziellen Möglichkeiten nicht und nutzt insbesondere nicht die große Bereitschaft der Bevölkerung für eine nationale Vorreiterrolle. [...] Deshalb appellieren wir an alle Mitglieder, alle Leser und an unsere Freunde, die Solarpolitiker, die Ziele und die Mittel der Stromlobby und ihrer politischen Helfer deutlich zu beschreiben und die sich daraus ergebenden schlimmen Folgen eindringlich darzustellen.

[...] Unsere Bitte an die Energie- und Umweltpolitischen Sprecher der Fraktionen und die persönlich angeschriebenen Politiker und Wissenschaftler: Nehmen Sie Stellung zu unserem Brief und unterstützen Sie uns darin, so weit es Ihnen möglich ist. Ihre Antwort werden wir auf unserer Internetseite http://www.sfv.de/artikel/was_tun_sie_gegen_den_klimawandel.htm
veröffentlichen und laufend aktualisieren. Unsere Bitte an jeden Leser: Schreiben Sie uns Ihre Meinung. Besonders treffende Leserbriefe, die unseren Appell unterstützen, werden wir ebenfalls veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen und besseren Wünschen für das kommende Jahr 2011.

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
Alfons Schulte und Wolf von Fabeck
_______________________________________________________________________
Lesen Sie hier den vollständigen Wortlaut des Appells des SFV.
01.01.2011



Ertragsstatistik 2010: (Vorjahr)
Jahresertrag 24.320 kWh (25.730 kWh)
Tagesertrag max. 172 kWh, am 05. Juni
Tagesertrag durchschn. 67 kWh (71 kWh)
Monatsertrag max. 3.802 kWh, im Juli
Monatsertrag durchschn. 2.027 kWh (2.144 kWh)

2010

23.06.2010
Einladung zur 8. Gesellschafterversammlung am Di 06.07.2010 um 19 Uhr im DGH Deisendorf. Mehr unter GbR-Intern. Bei Verhinderung bitten wir um Ausstellung einer Vertretungs-Vollmacht. Es wird u.a. wieder über die Gewinnausschüttung beschlossen.
31.05.2010
200 Millionen Wattstunden eingespeist. Im Mai wurde nach 9 1/4 Jahren Betrieb die magische 200.000-kWh-Grenze überschritten.
07.04.2010
Verdienen sich Solarfirmen eine goldene Nase?
Auf Beschluss der Regierungskoalition wird ab Juli die Vergütung für Sonnenstrom, zusätzlich zur jährlichen Reduktion laut EEG, drastisch gesenkt. Wirtschaftliche Notwendigkeit, oder erfolgreiche Intervention der Atomlobby? Lesen Sie selbst...

  • Im ersten Quartal 2009 fuhr Solon AG einen Verlust von 18,5 Millionen Euro ein. In seinem Werk in Greifswald wurde die Produktion zurückgefahren
  • Massiven Preisverfall und verringerte Nachfrage verzeichnete Q-Cells, und einen Verlust von 62 Mill. Euro im 2. Quartal. 500 Arbeitsplätze wurden gestrichen.
  • Q-Cells' chinesischer Partner LDK Solar, der Silizium-Wafer für Solarzellen fertigt, fuhr im ersten Quartal einen Verlust von 22,5 Millionen Dollar ein.
  • Das US-amerikanische Unternehmen Evergreen Solar schloss bereits das Geschäftsjahr 2008 mit einem Nettoverlust von 84,9 Millionen Dollar ab.
  • Der Modulhersteller CSG Solar in Thalheim musste kurz vor Weihnachten 2008 die Produktion einstellen und den Großteil seiner 164 Beschäftigten entlassen.
  • City Solar, Bad Kreuznach ist seit Januar 2009 insolvent. Die Firma, die 2007 den Deutschen Solarpreis erhielt, gilt als führender Hersteller solarer Großkraftwerke.
  • Der Solarzellenhersteller Solland Solar aus Heerlen entließ im ersten Halbjahr 2009 wegen stockender Nachfrage 89 seiner 362 Mitarbeiter.
  • Das Gemeinschaftsunternehmen Wacker-Schott-Solar stellt Folienziehverfahren EFG ein und sucht nach "sozialverträglichen Lösungen" für 100 Mitarbeiter.
  • Die Schüco International stellt zum Juni 2010 seine Produktion von Solarmo- dulen in Aachen ein, wurde eine Anfrage der «Nachrichten» in Bielefeld bestätigt.
  • Solarmodulhersteller Sunfilm hat Insolvenz angemeldet. Von der Pleite sind insgesamt 300 Mitarbeiter in Thalheim und Großröhrsdorf betroffen.

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland hat recherchiert:
http://www.sfv.de/artikel/wirtschaftliche_probleme_bei_solarfirmen_statt_goldener_nasen.htm
01.01.2010



Ertragsstatistik 2009: (Vorjahr)
Jahresertrag 25.730 kWh (27.310 kWh)
Tagesertrag max. 184 kWh, am 30. Mai
Tagesertrag durchschn. 71 kWh (75 kWh)
Monatsertrag max. 3.630 kWh, im Aug.
Monatsertrag durchschn. 2.144 kWh (2.276 kWh)

2009

25.10.2009

Erneuerbare Energien oder Atomkraftwerke?
Die Pläne der Regierungskoalition geben Anlass zur Besorgnis:

Schwarz-Gelb dreht der Solarindustrie den Hahn zu
Die Pläne der designierten Bundesregierung über eine Kürzung der Solarstromvergütung in Deutschland nehmen konkrete Formen an. Die Befürchtungen weiter Teile der Industrie bewahrheiten sich früher als ursprünglich angenommen.
http://www.photovoltaik-guide.de/top-thema-schwarz-gelb-dreht-solarindustrie-den-hahn-zu-6457

Umweltbeirat der Regierung warnt vor Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke
Atom- und Kohlekraftwerke seien in der Kombination mit den erneuerbaren Energien zu unflexibel, um zum Beispiel kurzfristig auf stillstehende Windräder zu reagieren. Deshalb verhindere die längere Nutzung von Atomenergie den Ausbau der erneuerbaren Energien eher, als tatsächlich als "Brückentechnologie" zu dienen. Schwarz-Gelb verstricke sich  in unauflösbare Widersprüche.
http://www.strom-magazin.de/strommarkt/umweltbeirat-der-regierung-warnt-vor-atomausstieg-abkehr_26956.html
 
Energieriesen wollen AKW-Laufzeitverlängerung, obwohl die Bevölkerung dagegen ist
Die deutschen Energiekonzerne nageln Union und FDP bereits auf ihre Wahlversprechen fest. Die Atomstrom-Konzerne können durch eine Laufzeitverlängerung dreistellige Milliardengewinne erwirtschaften. Dabei lehnt die Bevölkerung Laufzeitverlängerungen mit großer Mehrheit ab.
http://www.hna.de/wahlstart/00_20090928161800_AKW_Laufzeitverlaengerung_Energieriesen_wollen.html
 
Steuereinnahmen aus Solarindustrie höher als Solarförderung
2008 zahlten deutsche Solarstromunternehmen und deren 50.000 Beschäftige Steuern in Höhe von drei Milliarden Euro. Die im selben Jahr über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gewährten Anschubinvestitionen beliefen sich hingegen auf 2 Milliarden Euro. Vorwürfe, die Markteinführung der Solarstromtechnologie sei zu teuer, sind damit haltlos.
www.solarwirtschaft.de
 
Deutsche Stromlücke ist Stromlüge!
Für eine sichere Stromversorgung braucht Deutschland weder längere Reaktorlaufzeiten noch zusätzliche Kohlemeiler. Unflexible Großkraftwerke auf Basis von Kohle und Uran bedrohen im Gegenteil den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1044164
 
Alptraum Atommüll
Während die Gefahren der Erderwärmung immer mehr ins öffentliche Bewusstsein dringen, preisen Industrielle und Politiker die Atomkraft als die geeignete Energiequelle der Zukunft an: sauber, kontrollierbar und gefahrlos für Umwelt und Gesundheit. Für den Verbraucher ist es schwer, den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen zu beurteilen.
http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2883850,scheduleId=2853790.html
 
Angela Merkel untersagte 1997 Sicherheitsüberprüfungen beim AKW Krümmel
Das Energieministerium Schleswig-Holstein hatte eine Überprüfung aufgrund von bestehenden Sicherheitsmängeln angeordnet. Diese wurde auf Weisung von Angela Merkel, damalige Bundesumweltministerin, untersagt. Dass diese dringend notwendig gewesen wäre, zeigten Störfälle 2007 und 2009, als der Pannen-Reaktor jeweils notabgeschaltet werden musste.
http://www.presseportal.de/pm/6343/1482550/greenpeace_e_v

18.09.2009

Defekte Module ausgetauscht. Die seit April beschädigten Module wurden - nach mehrmaliger Terminverschiebung - ausgetauscht.

06.09.2009

Anteilszertifikate ausgegeben. Mit Ausgabe der letzten Anteilzertifikate wurde die Liste der Gesellschafter aktualisiert. Mehr dazu unter GbR-Intern.

17.06.2009

Gesellschafterversammlung beschließt erstmalige Ausschüttung. Eine solche war ursprünglich erstmals für das 11. Betriebsjahr prognostiziert. Nach einer vorsichtigen Renditekalkulation sollte bis dahin zunächst das zur Finanzierung genutzte Darlehen aus dem 100.000-Dächer-Programm getilgt werden. Dank einer effektiv arbeitenden Anlage, guter Stromerträge und geringer Wartungs- und Betriebskosten, wurde die Gewinnschwelle („Break-even-Point“) bereits im sechsten Betriebsjahr, und damit deutlich früher als prognostiziert, erreicht. Nach Tilgung des Darlehens bleibt erstmals ein Überschuss, welcher nun an die Gesellschafter ausgeschüttet werden soll. Mehr dazu unter GbR-Intern.

16.06.2009

Einladung zur 7. Gesellschafterversammlung am Di 16. Juni 2009 um 19 Uhr im DGH Deisendorf. Mehr dazu unter GbR-Intern. Bei Verhinderung bitten wir um Ausstellung einer Vertretungs-Vollmacht.

13.05.2009

Einstrahlungssensor funktioniert wieder. Das Analogmodul unserer LEO-Fernüberwachung wurde repariert. Damit ist ab heute auch die Datenprotokollierung per Fernüberwachung wieder aktiv.

04.05.2009

Ausfall des Einstrahlungssensors. Die Daten des Sensors wurden vom Analogmodul unserer LEO-Fernüberwachung nicht mehr korrekt ausgewertet. Da das Modul zur Reparatur ausgebaut werden musste, ist vorübergehend keine Datenprotokollierung möglich.

21.04.2009

Defekte Solarmodule

Modul defekt! Erst im Februar wurde das letzte defekte Modul ausgetauscht, schon sind wieder zwei Module, diesmal durch Ballspiel, beschädigt. Die defekten Module liefern weiterhin Strom, jedoch sind die Ersatzmodule schon bestellt; Lieferzeit unklar.

01.04.2009

DC-Schalter für jeden Wechselrichter

PV-Anlage wieder am Netz. Der defekte Wechselrichter WR4, sowie WR2, WR3 und WR5 wurden ausgetauscht, und die Sicherungsinstallation im Schaltkasten geändert. Zusätzlich wurden für jeden WR separate DC-Schalter (rot) zur Abschaltung der PV-Spannung eingebaut.

20.03.2009

Kleiner Defekt verursacht Großeinsatz. Am DC-Stecker einer der sechs im UG der Schule montierten Wechsel-richter (WR) kam es zu einem Schmorbrand. Ein Knall und kurzzeitige Rauchentwicklung führten zum Ausfall des WR4 - und zur Alarmierung der Feuerwehr!

 

SÜDKURIER vom 21.März: Schule und Kindergarten nach Brandausbruch geräumt
Noch rechtzeitig geräumt werden konnten die Grundschule und der Kindergarten im Stadtteil Deisendorf nach dem Ausbruch eines Brandes. In den so genannten Wechselrichtern der auf dem Dach des Gebäudes installierten Solaranlage war es zu einem Schmorbrand gekommen.
Die 18 Schüler und Schülerinnen der Grundschule sowie fünf Kleinkinder des Kindergartens, die Lehrer und Betreuer konnten das Gebäude „Im Baumgarten“ nach Ausbruch des Brandes gerade noch rechtzeitig verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Schüler hatten den Rauch bemerkt. Die Lehrkräfte der Grundschule und die Betreuerinnen des Kindergartens leiteten sofort die Evakuierung des Gebäudes ein. Eine Erzieherin der acht Monate bis eineinhalb Jahre alten Kleinkinder schildert: „Es hat geknallt und dann haben Flammen aus dem Schaltkasten geschlagen“.
Durch Abschalten der Stromleitungen konnte der Schwelbrand schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr Überlingen war mit der Abteilung Deisendorf sowie mit zwei Zügen der Abteilung Stadt unter der Leitung von Stadtbrandmeister Andreas Löhle im Einsatz und löschte den Brand. Anschließend wurde das Gebäude durch öffnen der Fenster gründlich gelüftet.
Die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes, der Rettungsdienst und ein Notarzt kümmerten sich um die evakuierten Kinder. Da ein sehr kalter Wind blies, wurden die Kinder mit Decken versorgt. Die ganz Kleinen durften sich im warmen Rettungswagen aufhalten und wärmen.

 

SCHWÄBISCHE ZEITUNG vom 21.März: Solaranlage brennt
Deisendorf (sz) 18 Schüler, fünf Kleinkinder sowie Lehrer und Betreuer der Grundschule und des Kindergartens Deisendorf konnten heute um 11.40 Uhr ihr Gebäude im Baumgarten im Ortsteil Deisendorf gerade noch rechtzeitig verlassen, sodass niemand verletzt wurde. In der auf dem Dach installierten Solaranlage ist es zu einem Schwelbrand gekommen.
Schüler bemerkten laut Bericht der Feuerwehr den Rauch, woraufhin die Lehrkräfte und Betreuerinnen des Kindergartens die Evakuierung des Gebäudes einleiteten. "Es hat geknallt, dann haben Flammen aus dem Schaltkasten geschlagen", schilderte eine Erzieherin der Kleinkinder. Durch Abschalten der Stromleitungen konnte der Schwelbrand schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr Überlingen war mit der Abteilung Deisendorf sowie mit zwei Zügen der Abteilung Stadt unter der Leitung von Stadtbrandmeister Andreas Löhle im Einsatz. Die Schnelleinsatzgruppe des DRK sowie der Rettungsdienst und ein Notarzt kümmerten sich um die evakuierten Kinder.

04.02.2009

Solarmodul repariert. Das seit Oktober defekte, aber weiterhin funktionsfähige, PV-Modul wurde ausgetauscht.

01.01.2009


Ertragsstatistik 2008: (Vorjahr)
Jahresertrag 27.310 kWh (28.480 kWh)
Tagesertrag max. 175 kWh, am 5. Mai
Tagesertrag durchschn. 75 kWh (78 kWh)
Monatsertrag max. 4.092 kWh, im Mai
Monatsertrag durchschn. 2.276 kWh (2.373 kWh)

2008

01.10.2008

Solarmodul defekt. Erneut ist die Glasscheibe eines Moduls, vermutlich durch mechanische Einwirkung, gesplittert. Das Modul produziert weiterhin Strom, deshalb wird der Betrieb der PV-Anlage nicht beinflusst. Ein Austausch wurde bereits beauftragt.

27.08.2008

Wechselrichter wieder montiert. Der am 23.08. demontierte Wechselrichter (WR6) wurde durch Fa. Sunny-Solartechnik wieder installiert und in Betrieb genommen. Unsere PV-Analge läuft nun wieder mit der vollen Nennleistung von 27,4 kWp.

25.08.2008


^ 2003

v 2008

Erfolgreicher Relaunch unseres Internetauftritts.
Wie in der Gesellschafterversammlung im Juni angekündigt, wurde unsere seit 2003 existierende Homepage komplett überarbeitet und auf ein Content Management System (CMS) - welches nun einfach und ohne Software von jedem internetfähigen PC aus gepflegt werden kann - umgestellt. Der öffentliche Seitenumfang wurde moderat erweitert, der interne Bereich weiter ausgebaut und viel Bewährtes wurde übernommen.
Auch nach der technisch notwendigen Neugestaltung sollten Sich die Besucher also wieder schnell zurecht finden! Gesellschafter können sich weiterhin mit den ihnen bekannten Zugangsdaten auf der Seite "Intern" einloggen.

22.08.2008

Wechselrichter defekt. Bei Reinigungsarbeiten wurden die DC-Anschlüsse eines Wechselrichters (WR6) beschädigt. Er wurde demontiert und wird in den nächsten Tagen ersetzt. Bis dahin läuft die PV-Anlage mit reduzierter Nennleistung (ca. 81%).

01.08.2008

Wissenswertes über Atomkraftwerke (AKW):

Warum gibt es keine volle Haftpflicht für Atomkraftwerke?
Jede Windenergie- und Solaranlage muss voll haftpflichtversichert sein. Doch das gilt nicht für risikoreiche AKWs, deren symbolische Haftpflicht weniger als 0,1% der bei einem Super-GAU zu erwartenden Schäden abdeckt. Mehr:
http://www.ippnw.de/presse/presse_2008/index.html?expand=2100&cHash=f9fd6cf653

Wer „A“ wie Atomkraft sagt, muss auch „E“ wie Endlagerung sagen
Die Kernenergie spare CO2, sei sicher und obendrein günstig, sagen ihre Befürworter. Doch das Problem der Endlagerung hochradioaktiven Atommülls ist weiter ungelöst. Experten sollen einen geeigneten Standort finden. Vorher gilt es allerdings, den Unfall im Altlager „Asse2“ aufzuklären, der neue Zweifel an der Sicherheit von Speichern aus Salzgestein aufkommen lässt.
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft

Sie können den Atomausstieg selber machen!
E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall wollen Ihre Atomkraftwerke immer länger laufen lassen. Doch schwere Störfälle und die Versuche, sie zu vertuschen, beweisen immer wieder, dass es absolute Sicherheit nicht gibt. Die Aufsichtsbehörden verzichten darauf, störanfällige Reaktoren vorzeitig stillzulegen - Sie nicht:
http://www.atomausstieg-selber-machen.de/wechsel

Erheben Sie Ihre Stimme gegen ein Comeback der Atomenergie!
Über 10.000 Bürgerinnen und Bürger haben innerhalb von drei Tagen bereits folgende Online-Erklärung gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg dieser Hochrisikotechnologie unterzeichnet:
www.atomkraft-abschalten.de

23.07.2008

"We can solve it" - ohne Atomkraftwerksneubauten! Auf der Seite www.wecansolveit.org zeigt der frühere US-Vizepräsident Al Gore pragmatisch auf, wie der Klimawandel gestoppt werden kann, indem wir endlich umstellen auf 100% erneuerbare und saubere Energien:
"What does 100% renewable and clean energy electricity look like? - The electricity system can be a mix of carbon-free baseload and dispatchable sources like solar thermal with storage, geothermal, wind, solar photovoltaics, biomass, existing nuclear and hydropower, and coal and natural gas power if they are able to capture the carbon."

Soll heißen: Die Stromversorgung kann bestehen aus einem Mix nichtfossiler Grundlast- und abrufbarer Kraftwerke wie solarthermische Kraftwerke mit Energiepeicherung, Geothermie, Wind, Photovoltaik, Biomasse, existierende Atom- und Wasserkaftwerke sowie Krohle- und Erdgaskraftwerke, falls die in der Lage sind, das CO2 abzutrennen und langfristig aufzubewahren!


Also: Nur bereits existierende Atomkraftwerke will Al Gore in seinen Mix aufnehmen. Aber keine Neubauten! Er spart sich durch diese Entscheidung den Streit mit den Atomkraftwerksbetreibern. Bei den Kohle- und Erdgaskraftwerken schränkt er ein, nur wenn sie das CO2 auch wirklich zurückhalten. Diese Forderung leuchtet jedem ein, der sich wegen des Klimawandels Sorgen macht. Und Al Gore wird wissen, dass er damit eine unerfüllbare Forderung stellt, denn in den nächsten 10 Jahren wird es ganz sicher nicht zu bezahlbaren Kosten gelingen, die Abgase aus Kohlekraftwerken völlig von CO2 zu reinigen - geschweige denn das CO2 dann sicher in einem Endlager unterzubringen. So erspart sich Al Gore auch den bitteren ideologischen Streit mit den CCS-Leuten. [CCS...carbon dioxide capture and storage, die Abscheidung von CO2 in einem Kraftwerksprozess und anschließende Speicherung in geologischen Strukturen, die Red.]

Obwohl der SFV Atomenergie und CCS strikt ablehnt, sieht er die Al-Gore-Variante allerdings als unbedenklich an. Hier kann man eher lernen, wie die Amerikaner viele Probleme ganz pragmatisch angehen, die wir Deutschen erst in zeitraubenden bitteren Grundsatzdiskussionen klären wollen.

Aber selbst, wenn die beanstandeten Mängel im Programm wirkliche Mängel wären - uns ist kein Programm bekannt, das auch nur annähernd so progressiv ist, wie das www.wecansolveit.org und schon gar nicht für die USA! Man denke nur - in 10 Jahren soll die Umstellung geschafft sein! Ein solcher Fortschritt in der amerikanischen Energiepolitik bedeutet Hoffnung für die ganze Welt.

Nach Ansicht des Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) verdient Al Gore bei diesem Programm jede Unterstützung. Die politischen Akteure in allen Ländern müssen lernen, dass Entschlossenheit beim Klimaschutz sich in aktiver Zustimmung der Bevölkerung auszahlt. Und das mindeste, was jeder tun kann, ist es,
www.wecansolveit.org in weiter bekannt zu machen.

03.06.2008

Das Ende des PV-Booms in Deutschland. Die Bundesregierung hat dem Bundestag eine Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgelegt. Die Einspeisevergütungen für neue PV-Anlagen sollen künftig schneller reduziert werden, nicht mehr jährlich um 5%, sondern 2009 um 9,12%, 2010 um 7% und ab 2011 jährlich um 8%.

Die Absicht der Bundesregierung ist unbegreiflich! Seit 2005 gibt es auf dem PV-Sektor in Deutschland kein Wachstum mehr sondern ständiges Schrumpfen (Recherche des SFV Deutschland). Und die Bundesregierung will die Einspeisevergütungen für Photovoltaik trotzdem noch stärker absenken! Wie ernst nimmt die Bundesregierung eigentlich ihre eigenen Warnungen vor dem Klimawandel? Der SFV Deutschland bittet deshalb die Parteien des Bundestages, die Vergütungsdegression für Solarstrom abzuändern!

02.06.2008

Einladung zur 6. Gesellschafterversammlung am Di 24. Juni 2008 um 19 Uhr im DGH Deisendorf. Mehr dazu unter GbR-Intern. Bei Verhinderung bitten wir um Ausstellung einer Vertretungs-Vollmacht.

01.06.2008

Mai-Rekord: Mit 4.092,3 kWh war der vergangene Monatsertrag der bisher beste Mai-Wert den unsere PV-Anlage bisher einspeisen konnte. Seit Betriebsbeginn gelang es nur in 6 Monaten - meist nur einmal pro Jahr - die 4000-kWh-Monatsmarke zu übertreffen.

02.05.2008

Kampagne gegen Photovoltaik. Seit Monaten tobt eine Neid- und Verunglimpfungskampagne gegen die weitere Förderung von Solarstrom in den Medien mit reißerischen Überschriften, wie z.B.
 - FAZ: Sonnenenergie verbrennt Geld
 
- Focus: 100 Milliarden Euro verbrennen in der Sonne
 - Report München: Wie die Ökoindustrie die Verbraucher abzockt
 - Spiegel: Ökostrom wird teuerer wegen Solarenergie
 - Handelsblatt: Solarstrom - teuer und ineffizient

Die meisten Beiträge berufen sich jedoch auf immer dieselben Quellen: Nämlich entweder auf das Rheinisch Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) - dessen "gute" Verbindungen zum RWE allgemein bekannt sind - oder auf PHOTON-CONSULTING.

Leider bleibt dieses Dauerfeuer nicht ohne Wirkung: Selbst Abgeordnete, die man zu den Freunden der Solarstromnutzung zählen konnte, übernehmen jetzt Argumente der PV-Gegner.

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) möchte die Diskussion unbedingt wieder auf den eigentlichen Gesetzeszweck, die Notwendigkeit eines besseren Klimaschutzes (§1 EEG) bringen. Unter http://www.sfv.de/artikel/2008/Unaufgef.htm finden Sie dazu die unaufgeforderte Stellungnahme des SFV zur Anhörung beim Umweltausschuss. Auch Sie können helfen, indem Sie z.B. dieses Papier einem Redakteur Ihrer lokalen Zeitung oder Ihrem lokalen Abgeordneten empfehlen.

02.01.2008

Fakten zur möglichen Energiewende. Skeptisch? Rechnen Sie selbst nach: http://www.sfv.de/energier/Energierechner.html

01.01.2008


Ertragsstatistik 2007: (Vorjahr)
Jahresertrag 28.480 kWh (27.610 kWh)
Tagesertrag max. 180 kWh, am 18. Mai
Tagesertrag durchschn. 78 kWh (74 kWh)
Monatsertrag max. 4.181 kWh, im April
Monatsertrag durchschn. 2.373 kWh (2.254 kWh)

2007

31.12.2007

Investoren für eine neue Photovoltaik-Anlage haben sich einige bei uns gemeldet. Leider konnten die Verhandlungen mit dem avisierten Partner noch nicht weiter vorangetrieben werden.

17.09.2007

Investoren für neue Photovoltaik-Anlage gesucht!

Seit 2003 betreibt die Solar-Gemeinschaft-Deisendorf-GbR erfolgreich die Photovoltaikanlage (PV) auf dem Dach der Grundschule Deisendorf, und konnte bereits über 130.000 Kilowattstunden sauberen Sonnenstroms einspeisen. Unsere Gesellschafter haben somit die Photovoltaik als finanziell sichere und ökologisch sinnvolle Geldanlage in einer zuverlässig funktionierenden Hochtechnologie mit Zukunft kennengelernt.

Auf Anregung mehrerer Gesellschafter werden aktuell Dachflächen gesucht, um eine weitere PV-Anlage zu realisieren. Diese soll dann von einer neu zu gründenden Gesellschaft betrieben werden. Hierzu sind die beiden Geschäftsführer im Gespräch mit einer Firma im Überlinger Gewerbegebiet. Dort könnte kurzfristig ein weiteres Projekt realisiert werden!

Zum angestrebten Bau einer neuen PV-Anlage (vergleichbar mit der Anlage auf der Grundschule) ist eine Investition von bis zu 150 Anteilen zu je 1.000 Euro erforderlich.

Wollen auch Sie in die Zukunft investieren? Sind Sie mit dabei? Dann melden Sie bitte bis zum 20. Oktober an die Geschäftsführer wieviele Anteile wir für Sie (zunächst noch ganz unverbindlich) reservieren dürfen.. Und vielleicht gibt es dann schon bald eine ebenso erfolgreiche "2. Solar-Gemeinschaft-Deisendorf-GbR"!

14.05.2007

Reparatur erfolgt. Das seit 1. April defekte Solarmodul lieferte weiterhin Leistung, wurde jedoch gegen ein neues Modul ersetzt.

10.05.2007

Einladung zur 5. Gesellschafterversammlung am 12. Juni 2007. Mehr dazu unter GbR-Intern. Bei Verhinderung bitten wir um Ausstellung einer Vertretungs-Vollmacht.

09.05.2007

Rekord-April: Mit 4.181,9 kWh war der vergangene Monat nicht nur der bisher beste April-Wert, sondern auch der zweithöchste Monatsertrag den unsere PV-Anlage bisher einspeisen konnte.

16.04.2007

Gute Aussichten für die Photovoltaik prognostiziert eine aktuelle Studie der PHOTON Consulting:
"Solarenergie spätestens 2010 konkurrenzfähig - In sonnenreichen Regionen in Japan oder Kalifornien werden große Photovoltaikkonzerne bereits im Jahr 2010 in der Lage sein, Solarstrom für 11 Cent pro Kilowattstunde herzustellen. Aber auch in Süddeutschland sollte es dann möglich sein, den Strom für circa 15 Cent zu produzieren..." mehr lesen auf energieportal24.de

01.04.2007


Wieder ein schlechter Aprilscherz? Wie schon im Vorjahr ist ein Modul defekt. Wir bitten eventuelle Zeugen sich bei einem der Geschäftsführer zu melden! Nach mehreren Machbarkeits-Recherchen wurde ein neues Modul am 15.04. bestellt.

26.03.2007

Hitze und Blitze VI: Das Fernüberwachungssystem LEO zeigte vom 20. bis 25. erneut fehlerhafte Werte an, obwohl die PV-Anlage fehlerfrei funktioniert. Auch die Anzeige der Modultemperatur ist seit dem 9. Feb. weiterhin fehlerhaft.

22.02.2007

Hitze und Blitze V: Das Fernüberwachungssystem LEO wurde endlich doch ausgetauscht und neu programmiert. Es zeigt aber immer noch falsche Werte, was auch bereits gemeldet wurde.

01.01.2007

Ertragsstatistik 2006: (Vorjahr)
Jahresertrag 27.050 kWh (25.710 kWh)
Tagesertrag max. 184,5 kWh, am 11. Juni
Tagesertrag durchschn. 74 kWh (70 kWh)
Monatsertrag max. 4.430 kWh, im Juli
Monatsertrag durchschn. 2.254 kWh (2.143 kWh)

2006

31.12.2006

Hitze und Blitze IV: Das Fernüberwachungssystem LEO wurde im Okt. repariert, zeigt aber immer wieder Ertragsabweichungen, weshalb die aufgezeichneten Erträge korrigiert werden müssen. (Deshalb werden Ertragswerte derzeit manuell angelesen) Eine Korrektur der fehlenden bzw. falschen Online-Erträge durch den LEO-Betreiber wurde über Sunny-Solartechnik angemahnt, steht aber noch aus...

02.09.2006

Hitze und Blitze III: Fernüberwachungssystem LEO funktioniert weiterhin unzuverlässig: Ertragsmeldung für August 3335 kWh statt tatsächlich 2770 kWh. Geplanter Austausch noch nicht erfolgt...

15.08.2006

Hitze und Blitze II: Fernüberwachungssystem LEO funktioniert weiterhin unzuverlässig, z.B. Ausreißer am 9./13./14. August. Reparatur bzw. Austausch wurde veranlasst.

02.08.2006

Die ersten 100.000 Kilowattstunden wurden eingespeist: Gestern, spät abends, deshalb etwas dunkel, konnte diese Aufnahme von unserem Großdisplay gemacht werden. (Die untere Zeile zeigt den uns durch Photovoltaik ersparten CO2-Ausstoß in Kilogramm.)

01.08.2006

Hitzewelle beschert neuen Ertragsrekord: Der Juli 2006 bescherte Deutschland außergewöhnliche Höchsttemperaturen und der PV-Anlage in Deisendorf ein neues Spitzenergebnis. Mit über 4.430 kWh wurde die bisherige Rekordeinspeisung vom Juni 2005 (4.180 kWh) deutlich übertroffen.

29.07.2006

Hitze und Blitze: Unser Fernüberwachungssystem LEO funktioniert wieder! Ein Blitzeinschlag am Samstagabend 22.07. setzte mehrere Telefonanschlüsse nahe der Grundschule außer Betrieb, zerstörte u.a. den ISDN-Netzabschluß (NTBA) der von uns mitgenutzten Kindergarten-Telefonanlage und den für LEO genutzten Kanal der Telefonanlage. Der NTBA wurde mittlerweile ausgetauscht, und LEO auf einen anderen, noch funktionierenden Kanal aufgeschaltet.

25.07.2006

Explodierende Strompreise an der Leipziger Strombörse: Heute wurde Spitzenlaststrom um die Mittagszeit (11-12 Uhr) an der Leipziger Börse mit bis zu 2 Euro (nicht Cent!) je kWh gehandelt. Ein üblicher Handelspreis liegt bei etwa 4 bis 8 Cent je kWh.
(Die gehandelten Strompreise am Spotmarkt der Strombörse sind unter http://www.eex.de abrufbar. Einfach auf der Startseite, unter dem Hinweis "Marktinformation, Spotmarkt" Stundenkontrakte und das Datum eingeben). Dazu schreibt der SFV Deutschland:

Die Ursache dieses zeitweilig extremen Strompreisanstiegs in den letzten Wochen waren Kühlwasserprobleme einiger Atom- und Kohlekraftwerke in Deutschland und Europa; sie konnten nur mit reduzierter Leistung arbeiten. Zusätzlich erhöhte sich der Strombedarf für Klimaanlagen. Eine Verknappung des Stromangebots war die Folge. - In derartigen Situationen erweisen sich Solarstromanlagen als eine sehr zuverlässige Stromquelle und Stütze in der Energieversorgung. Ihre Leistung kommt gerade dann voll zum Tragen, wenn - hitzebedingt - Großkraftwerke ihre Leistung reduzieren müssen.

22.07.2006

Die Hitzewelle und unser Solarstrom: Über eine interessante Entwicklung berichtet der Solarenergie-Förderverein Deutschland:

„Brütende Hitze lässt die Klimaanlagen auf Hochtouren arbeiten; Strom wird deshalb knapp - besonders um die Mittagszeit. Atom- und Kohlekraftwerke müssen gedrosselt werden, weil das warme Flusswasser nicht mehr für ihre Kühlung benutzt werden darf. Solarstromanlagen aber liefern mittags ihre höchste Leistung. Die deutschen Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 1,4 GW ersetzen bei vollem Sonnenschein die Leistung eines Atomkraftwerksblockes.“

05.06.2006

Einladung zur 4. Gesellschafterversammlung am 20. Juni 2006. Mehr dazu unter GbR-Intern. Bei Verhinderung bitten wir um Ausstellung der dem Einladungsschreiben beigefügten Vertretungs-Vollmacht.

05.05.2006

20 Jahre nach Tschernobyl fordert Gorbatschow Solarfonds: Als sich am 26. April 1986 die Katastrophe in Tschernobyl ereignete, war Michail Gorbatschow der mächtigste Mann der Sowjetunion und musste er versuchen, die Situation in den Griff zu bekommen. Nun, 20 Jahre später, wendet er sich wieder in Sachen Atompolitik an die Öffentlichkeit. Doch mittlerweile hat er die Organisation „Green Cross International“ – eine Art „Rotes Kreuz für die Umwelt“, wie er sie einmal genannt hat – gegründet.
In einem Brief an die Staatsoberhäupter der G8 Staaten fordert Gorbatschow nun, einen weltweiten Solarfonds einzurichten, der mit 50 Milliarden Dollar bestückt werden soll:

„Das Geld für den Fonds könnte leicht aufgebracht werden, indem man die Subventionen für fossile Brennstoffe und Atomenergie kürzt. Man sollte das Geld dann benutzten, Solartechnologie weltweit zu installieren. Dabei könnte man den Preis für die so erzeugte Energie drücken und einen Massenmarkt für eine saubere Technologie schaffen.“

So umschreibt Michail Gorbatschow seine Vision für die Zukunft.
Einen erneuten Ausbau der nuklearen Energie als einen Beitrag zum Klimaschutz, wie es derzeit diskutiert wird, erteilt Gorbatschows eine klare Absage:

„Nukleare Energie stellt weder die Antwort auf die modernen Energieprobleme, noch ein Allheilmittel für die Herausforderungen des Klimawandels dar. Man kann keine Probleme dadurch lösen, dass man weitere, noch größere Probleme schafft.Abgesehen von den Risiken, die mit der Atomenergie verbunden sind, handelt es sich hierbei auch um eine der kostenintensivsten Technologien überhaupt, sie ist also auch volkswirtschaftlich durchaus bedenklich.
sollten.“

Auch wenn eine schnelle Umsetzung seiner Pläne leider nicht zu erwarten ist, so führt die einsetzende Besinnung auf die Vorteile der erneuerbaren Energien früher oder später vielleicht wirklich zu einem üppig ausgestatteten Fonds.

24.04.2006

Reparatur erfolgt: Heute wurde das defekte Solarmodul ersetzt und ebenfalls Wechselrichter #4 ausgetauscht.

05.04.2006

Kein Aprilscherz: Modul ist defekt! Am 1.4. wurde uns gemeldet, dass ein Modul defekt ist, was eine Sichtprüfung bestätigte. Der Kundendienst hat das Modul heute ausgetauscht, und ein Ersatzmodul ist bereits bestellt.

05.03.2006



vereiste Drähte im Innern der Verbindungsdose

Ausfall der Telefonanlage: Ab Freitag 03.03. war für das Fernüberwachungssystem keine Kommunikation mehr möglich, was entsprechende Alarmmeldungen zur Folge hatte. Die Fehlersuche heute bestätigte einen Ausfall der Telefonanlage in der Grundschule. Ursache war eine mangelhaft montierte Verbindungsdose, welche undicht, und daher - witterungsbedingt - innen völlig vereist war, was Kurzschlüsse und Korrosion zur Folge hatte.

08.01.2006

Im Zusammenhang mit dem Gasstreit zwischen der russischen Gazprom und der Ukraine wird derzeit in Deutschland wieder eine Verlängerung der Atomkraftwerks-Laufzeiten diskutiert. Dazu ein Kommentar des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.:

Das Preisargument
Natürlich haben die Betreiber der Atomkraftwerke ein wirtschaftliches Interesse daran, ihre bestehenden - längst abgeschriebenen - Atomkraftwerke so lange wie möglich in Betrieb zu halten. Billiger können Sie Strom nicht erzeugen. Ob sie den billigen Strompreis dann an ihre Kunden weitergeben würden, darf nach den bisherigen Erfahrungen allerdings eher bezweifelt werden. Wer eine Verlängerung der Laufzeiten fordert, sollte sich aber an folgende Zusammenhänge erinnern: Nur weil die Betreiber der Atomanlagen im Atomausstiegskompromiss einer Begrenzung der Laufzeiten zugestimmt haben, hat die Bundesregierung ihrerseits auf drei Forderungen verzichtet, die damals eigentlich in Gesetzesform gegossen werden sollten:
   • die sicherheitstechnische Nachrüstung der alten Meiler
   • die risikogerechte Haftpflichtversicherung aller Atomkraftwerke
   • die Versteuerung der Zinsen aus den Rückstellungen für die Entsorgung
Der Verzicht auf diese drei Forderungen stellt eine gigantische Subvention des Atomstroms dar. Allein die risikogerechte Haftpflichtversicherung würde - lt. Dr. Eberhard Moths, Bundesministerium für Wirtschaft - Mehrkosten von 1,84 Euro pro Kilowattstunde Atomstrom ausmachen. Atomstrom ist damit nach volkswirtschaftlichen Maßstäben der teuerste Strom überhaupt, mehr als dreimal so teuer wie Strom aus Solarenergie.

Atomstrom als Ersatz für Erdgas?
Die Reichweite der Uranvorkommen wird mit etwa 30 Jahren als zeitlich noch geringer eingeschätzt als die Reichweite der Erdgasvorkommen.

Importabhängigkeit
Atomstrom verringert nicht die Importabhängigkeit. Auch Uran muss eingeführt werden, der deutsche Uranbergbau ist wegen Unwirtschaftlichkeit längst eingestellt.

Eine nachhaltige Lösung
Die Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten ist nur eine vorübergehende Maßnahme. Sie schiebt die dringend erforderliche Umstellung der Energieversorgung nur weiter hinaus. Eine nachhaltige Lösung kann nur die Nutzung der heimischen Erneuerbaren Energien und die Verminderung des Energiebedarfs durch Erhöhung der Energieeffizienz bringen.

01.01.2006
 

Ertragsstatistik 2005: (Vorjahr)
Jahresertrag 25.710 kWh (27.270 kWh)
Tagesertrag max. 184 kWh, am 19. Juni
Tagesertrag durchschn. 70 kWh (75 kWh)
Monatsertrag max. 4.180 kWh, im Juni
Monatsertrag durchschn. 2.143 kWh (2.273 kWh)

2005

24.07.2005

Betreiber einer PV-Anlage werden derzeit - angeheizt durch die aktuelle politische Lage Deutschlands - mit dem Vorwurf konfrontiert, für die gestiegenen Stromkosten verantwortlich zu sein. Zur Versachlichung der Diskussion folgende Stellungnahme:

Was Strom aus erneuerbaren Energien wirklich kostet!
Die Strompreise in Deutschland sind ungerechtfertigt hoch. Die Stromversorger haben ihre Preiserhöhungen in den letzten Jahren fast durchgehend auch mit den gestiegenen Belastungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) begründet. Staatlich hoch subventioniert, zu teuer und unwirtschaftlich - so lauten die gängigen Vorwürfe gegen den umweltfreundlichen Strom. Eine neue Broschüre des Bundesumweltministeriums weist nach, dass dieser Vorwurf unhaltbar ist. Die Preisspirale beim Strom hat ganz andere Ursachen.
Strom aus Wind, Sonne und Biomasse wird durch eine Umlage auf die Stromrechnung der Haushalte gefördert. Für einen dreiköpfigen Musterhaushalt waren das im vergangenen Jahr 1,50 Euro/Monat. Auf die Kilowattstunde umgerechnet machte dies rund 3% bzw. rund 0,5 Cent/kWh Haushaltsstrom aus - ein Anstieg von einem Zehntelcent gegenüber 2003. Der Strompreis für Haushalte stieg demgegenüber insgesamt um 0,8 Cent/kWh.
Der Anteil der Erneuerbaren am Haushaltsstrompreis ist also vernachlässigbar gering. Er wird trotz der zu erwartenden Zunahme der Strommengen aus erneuerbaren Energien auch in den nächsten Jahren nur geringfügig an möglichen Strompreissteigerungen beteiligt sein.
Den Löwenanteil an den Strompreissteigerungen haben die Kosten für Stromerzeugung und Stromtransport. Einschließlich der Umsatzsteuer betrug ihr Anteil an den jährl. Preissteigerungen seit 2001 zwischen 59% bis 82%. Hinzu kommt, dass die Netznutzungsentgelte, die 30% bis 40% des Strompreises ausmachen, in Deutschland weit über dem Durchschnitt in der Europäischen Union liegen. Die hohen Strompreise belegen deshalb vor allem eins: Mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt ist dringend erforderlich. Mit dem neuen Energiewirtschaftsgesetz sind dafür die Weichen richtig gestellt.

Die BMU-Broschüre Nr. 2119, Stand: Juni 2005 kann kostenlos beim Bundesumweltministerium bestellt (Referat Öffentlichkeitsarbeit, 11055 Berlin) oder hier vom Internet heruntergeladen werden.

06.07.2005

Neue Rekorderträge unserer PV-Anlage: Der Juni 2005 ist mit über 4.180 kWh der bisher ertragsstärkste Monat; und der 19. Juni markiert mit über 184 kWh den bisher höchsten Tagesertrag.

28.05.2005

Bericht zur 3. Gesellschafterversammlung am 11. Mai 2005. Mehr dazu unter GbR-Intern.

25.04.2005

Einladung zur 3. Gesellschafterversammlung am 11. Mai 2005. Mehr dazu unter GbR-Intern.

03.03.2005

Winter mindert Energiebilanz: Konnten im Vorjahr noch 1.441 KWh erzielt werden, so wurden in diesem Februar an gerade mal acht schneefreien Tagen 334 kWh eingespeist. Auch die Strahlung war im Vorjahr etwas intensiver (64,9 kWh/m² statt 45,9 kWh/m²).

11.01.2005

Studie zur Energieversorgung: "Bei optimaler Förderung kann Strom aus Sonnenlicht in 2 Jahrzehnten rund 75 Kohlekraftwerke ersetzen, rund 160 Millionen Tonnen CO2 einsparen und weltweit rund 1,08 Milliarden Menschen versorgen, die bislang mehrheitlich vom Stromnetz abgeschnitten sind. Darüber hinaus können zwei Millionen Arbeitsplätze entstehen." Quelle: Ergebnisse der Untersuchung "Solargeneration" von Greenpeace und dem europäischen Photovoltaik-Verband

08.01.2005

Ertragsstatistik 2004 - Auswertung:
Jahresertrag 27.270 kWh, entspricht 998 Wh pro installiertem Wp
Vergleich: im Bundesdurchschnitt wurden 915 Wh erreicht, bei uns im PLZ-Bereich 88xxx sogar 971 Wp, und die beste Anlage erzielte stolze 1.121 Wp (Quelle: Ertragserfassung des SFV Deutschland)
Interessant: In 7 Monaten (März-September) wurden über 85% des
unseres Sonnenstromes produziert, und im Februar und Oktober weitere 10%. Die 3 Wintermonate (Nov/Dez/Jan) hingegen trugen zusammen 5% zum Ertrag bei, wobei an etwa 10 Tagen im Jan. und Dez. wegen geschlossener Schneedecke keine Einspeisung erfolgte.

01.01.2005
 

Ertragsstatistik 2004: (Vorjahr)
Jahresertrag 27.270 kWh (28.580 kWh)
Tagesertrag max. 182 kWh, am 17. Juni
Tagesertrag durchschn. 75 kWh (90 kWh)
Monatsertrag max. 3.810 kWh, im Juli
Monatsertrag durchschn. 2.273 kWh (2.774 kWh)

2004

31.12.2004

Spitzenwert im Dez.: 36,5 kWh am 25.12., Durchschnitt: 7,7 kWh

30.11.2004

Spitzenwert im Nov.: 47,7 kWh am 15.11., Durchschnitt: 18,8 kWh

31.10.2004

Spitzenwert im Okt.: 115,7 kWh am 03.10., Durchschnitt: 48,2 kWh

30.09.2004

Spitzenwert im Sep.: 148,7 kWh am 01.09., Durchschnitt: 87,4 kWh

31.08.2004

Spitzenwert im August: Die 170-kWh-Marke wurde diesen Monat nicht mehr erreicht. Ertragsstärkster Tag war der 05.08. mit 161,3 kWh. Durchschnitt: 111,4 kWh

31.07.2004

Spitzenwerte im Juli: Viermal wurde die 170 kWh-Marke überschritten. Ertragsstärkster Tag war der 28.07. mit 175 kWh. Durchschnitt: 122,9 kWh

28.07.2004

Datennachtrag 2003: Alle Monatswerte - bis zur Inbetriebnahme der Fernüberwachung mittels Tritec-LEO - wurden in der Ertragsgrafik manuell nachgetragen (erkennbar an der noch nicht parallel dazu aufgezeichneten Einstrahlungskurve von Februar bis August 2003).

07.07.2004

Ertragstatistik korrigiert: Der Monatsertrag für Mai wurde im Ergebnis (für die nicht aufgezeichneten Tage vom 22.5 bis 25.5.) um 188 kWh auf 3504 kWh korrigiert.

30.06.2004

Spitzenwerte im Juni: Sieben mal wurde die 170-kWh-Marke überschritten, dreimal sogar mit über 180 kWh! Die 182,6 kWh am 17.06. markieren neuen Rekord-Tagesertrag unserer PV-Anlage. Durchschnitt: 123,5 kWh

22.06.2004

Anzeige korrigiert: Das Großdisplay wurde manuell korrigiert, und zeigt nun wieder den korrekten Gesamtertrag.

15.06.2004

2. Gesellschafterversammlung am 15. Juni 2004: Die GL berichtet über Aktivitäten, Ereignisse und die Finanzsituation im ersten Betriebsjahr. Mehr dazu unter GbR-Intern.

02.06.2004

Erneuerbare Energien decken weltweit 13.8 % des Energiebedarfs: Biomasse 11%/Wasser 2.3%/Erdwärme 0.4%/Sonne 0.04%/Wind 0.02%
lt. Südkurier vom 01.06.2004. Quelle: Südkurier

02.06.2004

Fehlerursache lokalisiert und behoben: Ein Kontaktproblem verursachte vermutlich zeitweise fehlende Stromzählerimpulse, und damit eine falsche Anzeige (-384 kWh auf Großdisplay) und Aufzeichnung der Ertragsdaten (-188 kWh LEO Monitor), obwohl die erwartete Stromeinspeisung (Sollertrag) erfolgt ist.

31.05.2004

Spitzenwerte im Mai: Gleich fünfmal wurde die 170 kWh-Marke überschritten. Ertragsstärkster Tag war der 17.05. mit 177,7 kWh. Durchschnitt: 113,0 kWh

22.05.2004

LEO-Monitor meldet Abweichungen vom Sollertrag: Am 22./23. um 100% (also kein Ertrag), und am 24./25. nochmals um 35% bzw. 16%.

10.05.2004

Einladung zur zweiten Gesellschafterversammlung am 15. Juni 2004. Mehr dazu unter GbR-Intern.

03.05.2004

Temperatursensor ausgetauscht: Der vermutlich defekte Sensor zur Erfassung der Solarmodul-Temperatur wird ausgetauscht.

30.04.2004

Spitzenwert im April: Erfahrungsgemäß werden die ertragsstärksten Tage einer PV-Anlage im Frühjahr verzeichnet, begünstigt durch viele Sonnenstunden bei moderater Umgebungstemperatur. Am 26.04. wurde erstmal die 170-kWh-Marke überschritten, und 173,1 kWh eingespeist. Durchschnitt: 112,7 kWh

31.03.2004

Spitzenwert im März: 152,1 kWh am 29.03., Durchschnitt: 87,3 kWh

29.02.2004

Spitzenwert im Feb.: 104,1 kWh am 20.02., Durchschnitt: 49,7 kWh

22.02.2004

30 Megawattstunden Sonnenenergie aus Deisendorf! Die PV-Anlage ist genau seit einem Jahr am Netz. Und das Display zeigt's: Im 1. Betriebsjahr wurden 30.065 kWh Sonnenstrom eingespeist. Dies ergibt einen stolzen Ertrag von knapp 1.100 Wh pro installiertem Wp!

02.02.2004

Ertrags(fehl)alarm: Im Januar 2004 (27.-29.) haben wir, aufgrund dicht geschlossener Schneedecke, erstmals Tage mit 0 Watt Ertrag. Der Helligkeitssensor hingegen erwartete mögliche "Spitzenwerte" von 2 bis 3 Watt und löste prompt Alarm aus...

31.01.2004

Spitzenwert im Jan.: 53,5 kWh am 28.01., Durchschnitt: 11,3 kWh

01.01.2004

Dokumentation der Spitzenwerte: In 2004 werden wir monatlich in dieser Übersicht die Spitzen-Tageserträge dokumentieren.

01.01.2004
 

Ertragsstatistik 2003:
Jahresertrag 28.580 kWh (Feb.-Dez.)
Tagesertrag max. 157 kWh, am 3. Sep.
Tagesertrag durchschn. 90 kWh
Monatsertrag max. 4.130 kWh, im Juni
Monatsertrag durchschn. 2.774 kWh

2003

31.12.2003

Sonnenreiches 2003: Dank Rekordsommer können vom Deisendorfer Sonnenkraftwerk nach nur gut 10 Monaten Betrieb über 28,5 Megawattstunden sauberen Stroms eingespeist werden.

03.12.2003

Solargemeinschaft registriert beim Solarenergie-Förderverein (SFV): Unsere Ertragsdaten werden im Rahmen der bundesweiten Aufnahme der monatlichen Stromertragsdaten von PV-Anlagen, durchgeführt von der Bundesgeschäftsstelle des SFV in Aachen, erfasst. Der SFV präsentiert online unter www.pv-ertraege.de regionale und bundesweite Ertragsübersichten.

15.11.2003

Solargemeinschaft wird Mitglied bei energieportal24: Damit erhalten wir nun immer die aktuellsten Meldungen zum Thema Solarenergie als "News" - oben auf dieser Seite.

29.10.2003

Rekordertrag: Unsere PV-Anlage ist seit gut 8 Monaten am Netz, und hat bereits 27 MWh eingespeist. Damit wird der ursprünglich prognostizierte Ertrag von 27 MWh pro Jahr bereits erreicht!

07.10.2003

Unsere Internetseite ist bei TOP50-Solar registriert! Solargemeinschaft wird bei TOP50-Solar registriert: In diesem Verzeichnis werden die meistbesuchten Internetseiten zum Thema Solartechnik gelistet.

24.09.2003

Informations-Panel installiert: In der Pausenhalle der Grundschule informiert ein Informations-Panel mit einer Aufnahme der PV-Anlage und 3 integrierten Digitalanzeigen über die aktuelle Leistung, den bisherigen Stromertrag und die CO2-Ersparnis.

24.09.2003

Wechselrichter ausgetauscht: WR4 (S/N SI60-D02-0320-0006) wird von Sunways gegen eine neuere NT6000-Version (C3) ausgetauscht.

24.09.2003

Solarmodul ersetzt: Das seit 14.07. defekte, aber immer noch funktionierende, Modul (MHH 180plus) wird ersetzt.

29.08.2003

Pilotprojekt mit der Sunways AG: In Kooperation mit dem Hersteller der neuen Sunways NT-Wechselrichter, wird eine Datenlogger-Fernabfrage für jeden einzelnen WR installiert.

20.08.2003

Transportschaden: Das gelieferte Ersatzmodul (siehe 14.7.) wird zerbrochen angeliefert. Pech mit dem Ersatzmodul, aber Glück mit dem defekten Modul, welches noch immer voll funktioniert.

14.08.2003

Ertragsdaten abrufbar: Der Zugang zu unseren Ertragsdaten auf dem Tritec-Datenserver ist nun öffentlich, und erfolgt auf der Seite Ertrag. Eine Informationsseite zu unserer Solaranlage, und alle Daten bis zum Vortag, können nun jederzeit abgerufen werden.

12.08.2003

Fernüberwachung installiert: Die Fernüberwachungseinheit Tritec LEO Monitor (zur Kontrolle und Protokollierung der Anlagendaten), wird installiert und in Betrieb genommen.

30.07.2003

Update der Wechselrichter: Die neuen Sunways NT6000-WR erhalten einen Software-Update für die Displayeinheit.

25.07.2003

Eigener ISDN-Anschluß: Für die Fernüberwachung wird, gemeinsam mit dem Kindergarten Storchennest, ein eigener ISDN-Anschluß mit nachgeschalteter TK-Anlage eingerichtet.

14.07.2003

Modul defekt: Ein Modul in der obersten Reihe zeigt eine sichtbare Deformation, funktioniert jedoch noch. Der Schaden wurde heute inspiziert, gemeldet, und ein Ersatzmodul bestellt. Ursache war eine mechanische Einwirkung; der Verursacher ist unbekannt.

11.07.2003

Bildtafel angebracht: Eine repräsentative Bildtafel unterhalb der Wechselrichter dokumentiert nun die Entstehung der PV-Anlage und informiert über technische und wirtschaftliche Daten. In einem Steckfach ist hier unser informativer Flyer erhältlich.

10.07.2003

1. Gesellschafterversammlung am 9. Juli 2003: Die Entstehung der PV-Anlage bis zu deren Inbetriebnahme wird erläutert und in Bildern präsentiert. Mehr dazu unter GbR-Intern.

30.06.2003

Kurzzeitiger Ausfall einiger Wechselrichter: Nach dem Austausch der 5 Wechselrichter am vergangenen Freitag, liefen 4 davon wegen eines Installationsfehlers am Samstag nicht mehr an. Der Fehler wurde am Sonntag entdeckt, und am Montag behoben.

29.06.2003

Göttlicher Segen: Im Rahmen eines Festgottesdienstes bei der Grundschule wird die Bürger-Solaranlage von Pater Bruno gesegnet.

28.06.2003

Wechselrichter ausgetauscht: Die 5.02-WR werden wie geplant gegen neue NT6000-WR ausgetauscht. Es handelt sich dabei um eine der ersten Installationen einer noch effektiveren, und vor allem deutlich leiseren, Gerätegeneration der Konstanzer Sunways AG.

17.06.2003

Einladung zur ersten Gesellschafterversammlung am 9. Juli 2003. Mehr dazu unter GbR-Intern.

18.05.2003

Sensoren installiert: In Vorbereitung für den Tritec LEO-Monitor wird die Helligkeits- und Temperatursensorik installiert. Die Fernüberwachung soll demnächst in Betrieb genommen werden.

16.05.2003

Relaunch des Internetauftritts der SGD GbR: Unter www.solargemeinschaft.de wird die erheblich erweiterte, von der Firma RAK DESIGN erstellte, Internetpräsenz ins Netz gestellt. Mehr dazu unter GbR-Intern.

15.05.2003

Nachträgliche Montagearbeiten: Das Montagegestell für die Auflage der Module wird überprüft und an sechs Reihen ergänzt, gemäß Gewährleistungs-Spezifikation von MHH. Dabei wird ein defektes Modul ausgetauscht.

08.05.2003

Besichtigung: Fraktion und Ortsverband der SPD informieren sich vor Ort, bei der Geschäftsführung und bei Ortsvorsteherin Isolde Idda, über die Realisierung der Deisendorfer PV-Anlage.

22.02.2003

Inbetriebnahme: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde geht die fertiggestellte PV-Anlage, im Beisein zahlreicher Gesellschafter, planmäßig ans Netz. Deisendorf wird zum Energieversorger!

2002

19.11.2002

Wir sind online! Die Domain www.solargemeinschaft.de wird für unsere neugegründete Betreibergesellschaft registriert, und eine vorläufige Homepage erstellt.

 Unsere Gesellschafter finden im internen Bereich weitere Informationen...


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